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Allgemein

 Finale der 19. Sächsischen Geographie-Olympiade

By Allgemein, Wettbewerb, Wettbewerbe

Am 09. Januar 2025 fand das Finale der 19. Sächsischen Geographie-Olympiade im Bildungszentrum der IHK Dresden in der Mügelner Straße statt. Die Veranstaltung war der Höhepunkt eines Wettbewerbs, an dem insgesamt 13.656 Schülerinnen und Schüler aus 183 Oberschulen und Förderschulen in Sachsen teilgenommen hatten. Aus diesen Teilnehmern qualifizierten sich die besten 30, je 15 aus den Klassenstufen 7 und 10, für das Finale.

Die musikalische Untermalung wurde durch eine Schulband der Kurfürst-Moritz-Schule Oberschule der Gemeinde Moritzburg gestaltet. Neben Lehrerinnen und Lehrern, Vertretern des SMK und des Landesamtes für Schule und Bildung waren Eltern und zum Teil auch Großeltern als Gäste anwesend.

Damit diese ebenfalls in den Genuss der Geheimnisse der Geographie kamen, hatten sie die Möglichkeit, einen Fachvortrag – Eine naturgeografische Reise durch den Westen der USA – von Herrn Prof. Dr. Arno Kleber zu erleben.

Der Wettbewerb erstreckte sich über vier Stufen. In der ersten Stufe arbeiteten die Schülerinnen und Schüler unter der Anleitung ihrer Fachlehrerinnen und Fachlehrer an den Oberschulen und Förderschulen. Die Schulsieger traten in der zweiten Stufe gegeneinander an. Die dritte Stufe fand im November und Dezember 2024 an fünf Standorten des Landesamtes für Schule und Bildung statt, wo insgesamt 150 Schülerinnen und Schüler um die Qualifikation für das Finale kämpften. In dieser Phase wurden die je drei besten Teilnehmer jeder Klassenstufe ermittelt.

Alle Teilnehmer des Finales konnten sich auf attraktive Preise freuen. Ein besonderes Highlight waren die gefüllten GEOPARK-Rucksäcke, die für die drei Erstplatzierten jeweils einen Gutschein für eine Familienwanderung mit sächsischen GEOPARK-Rangern enthielten.

Die Gesamtpunktzahl für die Klassenstufen 7 und 10 betrug je 55 Punkte und setzte sich aus drei Themenkomplexen zusammen: 20 Punkte für komplexes Wissen, 20 Punkte für Topografie und 15 Punkte für Denksport.

Die Aufgaben wurden von den Geographie-Fachberatern der Oberschulen Sachsens erstellt:

Herr Starystach, Frau Hohenberg, Frau Markert, Frau Bader, Frau Liebmann, Herr Petzold, Frau Handrick, Frau Wagner, Herr Wagner, Frau Schicker, Frau Schön (Hauptverantwortliche des Wettbewerbs), Frau Diermeier und Frau Schramm.

Die drei Erstplatzierten in der Klassenstufe 7 waren:

  1. Julius Mende (Oberschule Rechenberg-Bienenmühle) mit 52 Punkten, Fachlehrer: Herr Burda
    2. Jonathan Ottmar Vogt (Landesschule mit dem Förderschwerpunkt Hören, Förderzentrum Samuel Heinicke in Leipzig) mit 46 Punkten, Fachlehrerin: Frau Rölke
    3. Emil Schmidt (Oberschule Lossatal) mit 40 Punkten, Fachlehrerin: Frau Wahrig

In der Klassenstufe 10 belegten folgende Teilnehmer die ersten drei Plätze:

  • Alexander Mortan (Oberschule Jöhstadt-Eliteschule des Sports) mit 51 Punkten, Fachlehrerin: Frau Röhlig
    2. Pit Guhlmann (Peter-Apian-Oberschule Leisnig) mit 48 Punkten, Fachlehrerin: Frau Schulze
    3. Hans Haubold (35. Oberschule Leipzig) mit 44 Punkten, Fachlehrerin: Frau Rattay

 

Das Finale der 19. Sächsischen Geografie-Olympiade war ein großer Erfolg und bot den Teilnehmern eine hervorragende Plattform, um ihr Wissen und ihre Fähigkeiten im Bereich Geographie unter Beweis zu stellen. Wir gratulieren allen Teilnehmern und insbesondere den Gewinnern zu ihren herausragenden Leistungen!

Steffen Michl (Schulreferent Oberschulen, LaSuB, Standort Zwickau)

Dank für Unterstützung

Liebe Mitglieder des Verbandes Deutscher Schulgeographie (VDSG e.V.) – Landesverband Sachsen, seit vielen Jahren sorgen Sie/ sorgt ihr mit für den Erfolg und das Gelingen unserer nunmehr 19. SGO. Unser Landesverband ist Sponsor für den Auftritt einer Schulband der Kurfürst-Moritz-Schule Boxdorf, aus der Gemeinde Moritzburg. Außerdem werden wir jedes Jahr mit einem ausgezeichneten Buffet belegter Brötchen verwöhnt, das von allen sehr gelobt wird. Auch für diese finanzielle Unterstützung danke ich im Namen aller Beteiligten sehr herzlich und blicke schon positiv auf die 20. SGO im kommenden Schuljahr voraus.

Carola Schön (Hauptverantwortliche der SGO)

Sommerexkursion 2025

By Allgemein, Exkursion, Fortbildung

In diesem Jahr führt die Exkursion an Standorte entlang der Donauregion. Ein interessantes Programm wartet darauf entdeckt zu werden.

Hier folgt nun das Programm:

Dieses Jahr haben wir nur ein Hotel. Das City Hotel in Stockerau bietet mit seiner zentralen Lage eine gute Ausgangsposition für all unsere Unternehmungen. Von dort strömen wir sternförmig aus.

  1. Tag 29.06. Sonntag

Anfahrt über die Tschechische Republik zunächst  bis Brno.

Nördlich der Stadt beginnen wir unsere diesjährige Exkursion mit einem physisch geographischen Teil. Wir besuchen im Mährischen Karst die Punkra – Höhlen (evt. mit Schifffahrt).

  1. Tag 30.06. Montag

Vormittags entdecken wir Wien mit Reiseleitung und nachmittags auf eigene Faust. Später schauen wir uns Wien von oben an, vom Kahlen Berg. Ein schöner Abend beim Heurigen in Grinzing beschließt den Tag.

  1. Tag 01.07. Dienstag

Heute geht unsere Reise zum Neusiedler See, nach Mörbisch (wo die Grenze ein Loch bekam).Wir überqueren den See, nehmen in Ilmnitz  eine Pferdekutsche und fahren durch den Nationalpark Neusiedler See-Seewinkel. Um die Tiere besser beobachten zu können, steigen wir auf den Aussichtsturm hinter dem NP Infozentrum.

  1. Tag 02.07. Mittwoch

Es wird wieder etwas anstrengender, denn Schloss Schönbrunn steht auf dem Programm, was jeder mit einem Audioguide selbst erkunden darf. Weiter geht die Fahrt zum 150m hohen Donauturm. Am Abend genießen wir das kulturelle Angebot von Wien. Eintrittskarten über Alex-Touristik?

  1. Tag 03.07. Donnerstag

Nach dem Frühstück fahren wir nach Krems und unternehmen einen Spaziergang durch die Altstadt. Später genießen wir von der Terrasse des Stiftes Göttweig den Panoramablick auf Krems, die Wachau und das Donautal. Möglich wäre an dieser Stelle auch der Besuch der Mammutbäume bei Paudorf  , Wanderung eine Stunde? Anschließend steigen wir in St. Pölten in den Panoramazug „Himmelstreppe“ und fahren nach Mariazell. Danach besuchen wir in Maria Taferl die Genussmanufaktur Schüller und probieren Wachauer Edelbrände.

  1. Tag 04.07. Freitag

Stadtgeographie ist wieder an der Reihe. Heute Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei. Stadtrundfahrt, weiter zur Aussichtsterrasse bei der Burg und natürlich auch ein Besuch der Brücke des slowakischen Nationalaufstandes mit dem UFO und einem herrlichen Panoramablick auf die Stadt.

  1. Tag 05.07. Samstag

Wir brechen auf nach Melk, wo wir das bekannte Benediktinerstift. bei einer Führung kennen lernen. Weiter geht die Reise mit dem Schiff auf der Donau. Wir besuchen Dürnstein. Schauen uns den blau weißen Kirchturm des Stiftes an und wandern zur Burgruine. Auf der Rückfahrt machen wir noch einmal Halt in Paudorf, um Lillis Marillengarten zu besuchen.

  1. Tag 06.07. Sonntag

Nun müssen wir Abschied nehmen und treten die Heimreise an, natürlich nicht, ohne unterwegs noch einen Stopp einzulegen. Südöstlich von Prag finden wir die Brauerei Velkopopovický Kozel (Großpopowitzer Ziegenbock) der wir einen Besuch abstatten.

Wir reisen wieder mit Alex-Touristik Eibenstock.

Vorläufiger Reisepreis pro Person im DZ.     1325,00 €

Vorläufiger Einzelzimmerzuschlag:                 225,00 €

i.A.  Gabriele Sins und Ilona Kosalla

Wir freuen uns auf die Exkursion, das Interesse und die gute Stimmung in der Reisegruppe.

Anmeldung bitte bis 30.1.2025   bei Ilona Kosalla:   ilona.kosalla@web.de

                                                           03722 948729      bzw.  015201792360

 

Ein paar kritische Anmerkungen zum Basiskonzept „Macht“ in den Bildungsstandards SII (von Frank Gellert)

By Allgemein, Fortbildung

Der Fachberater für Erdkunde / Geographie des RLSB Braunschweig Frank Gellert merkt zum Basiskonzept „Macht“ in den Bildungsstandars SII an:

„Dieses Basiskonzept greift einen sehr fragwürdigen Raumbegriff auf, denn dahinter verbirgt
sich die Perspektive des (geographischen) Raumes als Teil diskursiver Machtbeziehungen.

Damit halten die dunkelsten Kapitel der poststrukturalistischen Sozialgeographie (in der
Räume als Elemente diskursiver Formationen untersucht werden) Einzug in die
Schulgeographie! „In dieser Perspektive sind Diskurse an …

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Geo Innovativ 2025 – Wettbewerb für neue Unterrichtsideen in der Geographie

By Allgemein, Wettbewerbe

Der Verband Deutscher Schulgeographie (VDSG) und der Ernst Klett Verlag schreiben zum siebten Mal den Wettbewerb für neue Unterrichtsideen in der Geographie für das Jahr 2025 aus. Dieser Wettbewerb richtet sich an Lehrkräfte im Referendariat sowie an Lehrkräfte, die zum Zeitpunkt der Einreichung maximal 5 Jahre im Schuldienst sind.

Thema: „Welt verstehen – Welt gestalten“

Eingereicht werden können Entwürfe für eine Unterrichtsidee (bis max. 2 Doppelstunden) zu allen Themen im Fach Geographie der Jahrgangsstufen 5 bis 13. Die Lerneinheit muss neu und erprobt und soll didaktisch und methodisch innovativ sein. Die Bewerberinnen und Bewerber sollen dabei überzeugend darlegen, warum die Unterrichtsidee für ihre Schülerinnen und Schüler besonders attraktiv ist und sie dazu befähigt, die jetzige Welt zu verstehen und die zukünftige Welt mitzugestalten. Die Lerneinheit muss alltagstauglich nachvollzogen und damit auf andere Lerngruppen übertragen werden können.

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Ausschreibung der Voss-Stiftung zum „Innovationspreis für Schulgeographie“

By Allgemein, Bundeswettbewerbe, Wettbewerbe

Mit dem „Innovationspreis für Schulgeographie“ zeichnet die Frithjof-Voss-Stiftung alle zwei Jahre während des Deutschen Kongresses für Geographie eine Schule aus, die sich in
besonderer Weise und langfristig für die geographische, wissenschaftsnahe Bildung eingesetzt hat.

Dabei werden keine Einzelpersönlichkeiten ausgezeichnet.
Es wird von sich bewerbenden Schulen erwartet, dass sie ihre Ziele und Maßnahmen innovativer geographischer Bildung bereits erfolgreich praktiziert haben (dass sie somit die Umsetzung ihrer Ideen belegen können). Auch das Wirken der Unterrichtsarbeit in die Öffentlichkeit hinein ist erwünscht.
Der Preis besteht neben einem Preisgeld in Höhe von 3000,- € aus einer Bronzestatuette („Die
schöne Gaia“) sowie einer Bronzeplakette.

Das Preisgeld ist ausschließlich für den weiteren Ausbau der Geographieabteilung zu verwenden. Während die Statuette nach zwei Jahren an die neue Preisträgerin weiterwandert, verbleibt die Plakette bei der ausgezeichneten Schule.

Hiermit ergeht die Aufforderung an Schulen, sich um den Innovationspreis für Schulgeographie 2025 zu bewerben.

Bewerbungsschluss ist der 15. April 2025.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine von der Voss-Stiftung eingesetzte unabhängige
Kommission von Schul- und Hochschulgeographen/-geographinnen.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen über die geographische Bildungsarbeit der
jeweiligen Schule, auch in Form von Projektarbeit und/oder Präsentationsergebnissen von
schulischen Resultaten in der Öffentlichkeit, sind per Mail parallel zu richten an:

Dr. Simone Reutemann, 2. Vorsitzende des VDSG, E-Mail: reutemann@vdsg.de

und

Prof. Dr. Frithjof Voss Stiftung, Stiftung für Geographie, E-Mail: geographie@voss-stiftung.de

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Besondere Ehrung für den Ehrenvorsitzenden des VDSG K.W.Hoffmann durch den HGD

By Allgemein

Anlässlich des HGD-Symposiums 2024 an der PH Karlsruhe vom 30.09. bis 02.10.2024 wurde dem Ehrenvorsitzenden des VDSG, Karl W. Hoffmann OStD a.D., in der Mitgliederversammlung eine besondere HGD-Urkunde verliehen.

Mit bestem Dank für sein Engagement und höchster Anerkennung seiner Leistung zur Stärkung der Geographiedidaktik und einer reflektierten Unterrichtspraxis.

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Bildungsstandards im Fach Geographie für die Allgemeine Hochschulreife online

By Allgemein

Die Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) hat Bildungsstandards im Fach Geographie für die Allgemeine Hochschulreife herausgegeben. Sie sind nun auch online abrufbar.

Bildungsstandards S II – Finale Version 06.09.2024

BS SII Geographie – Begleitdokument

 

Die digitalen Dokumente können auch auf der Seite der DGfG heruntergeladen
werden:

https://www.dgfg.org/geographie-und-gesellschaft/schule/

 

Die Druckversion der Bildungsstandards S II ist
kostenlos beim Institut für Didaktik der Geographie der Universität Münster
in der gewünschten Anzahl bestellbar (E-Mail an ifdg@uni-muenster.de)
(► Kontakt/Bezugsanschrift).

Austellung im Wilhelm-Ostwald-Park

By Allgemein, Fortbildung

Sand und Gips, Kohle und Erdöl, Salz und Kaolin, Rheingold und Lithium …
Die Vielfalt an heimischen Bodenschätzen steht im Mittelpunkt unserer neuen Ausstellung Ausstellung. Sie bringt uns die geologischen Rohstoffe wie beispielsweise Porphyr und Kaolin vor unserer Haustür nahe und gibt Einblicke in die alltägliche wie auch allgegenwärtige Verwendung. Doch welche Bodenschätze werden überhaupt aktuell in Deutschland gewonnen? Kommen in Zukunft womöglich weitere dazu? Wann und wie sind sie im Laufe der Erdgeschichte entstanden? Und in welchen Regionen Deutschlands werden sie abgebaut?

Die Ausstellung nimmt die Bodenschätze der vier Rohstoffgruppen: Steine und Erden, Industrieminerale, Metalle und Energierohstoffe genauer unter die Lupe. Jedem ist eine Geschichte gewidmet, die etwas Besonderes über ihn erzählt – diese Bodenschatzgeschichten sind Schlaglichter aus der Rohstoffwelt. Dabei reisen wir auch mal in die Vergangenheit und wagen Ausblicke in die Zukunft. Themeninseln beantworten weitere übergreifende große Fragen: Wie gehen wir mit unseren Rohstoffen um? Gehen uns die Rohstoffe aus? Und wo kommen die Rohstoffe her, wenn sie nicht in Deutschland abgebaut werden?

Die Ausstellung macht Rohstoffe im wörtlichen Sinne beGREIFbar. Schon mal die Hände schmutzig gemacht mit echter Steinkohle? Digitale und interaktive Hands-on-Exponate, Experimente mit Filmen und Quizzen laden die BesucherInnen zum gemeinsamen Ausprobieren, Entdecken, Diskutieren und Raten ein. Unser pädagogisches Begleitprogramm

 

Wahlprüfsteine

By Allgemein, Presse und Gedanken

Antworten der von unserem Verband an die politischen Parteien gestellten Wahlprüfsteine

 

BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN SACHSEN

 

  1. „Geographie – das Zukunftsfach“ lautet der Titel einer Grundsatzbroschüre der Deutschen Gesellschaft für Geographie. Welche Aspekte sind aus Ihrer Sicht von besonderer Bedeutung?

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und das Konzept des Globalen Lernens liegen uns

BÜNDNISGRÜNEN besonders am Herzen. Zudem gehört die Stärkung der politischen Bildung für uns zu einem ganzheitlichen Bildungsansatz. Deshalb sind aus unserer Sicht von den genannten Aspekten die besonders bedeutsam, die Geographie als zentrale Disziplin der BNE beschreiben und den Fokus auf die Selbstwirksamkeitserfahrung der Schüler*innen richten. Politische und demokratische Bildung als Aspekt des Geographieunterrichts beugt Resignation vor, umfasst interkulturelles Lernen und beinhaltet den Kompetenzbereich „Handlung“. Wir teilen die Einschätzung, wonach BNE weit mehr ist als abstraktes Wissen über globale Themen und Zusammenhänge. BNE adressiert ökologische, soziale und ökonomische Fragestellungen, die unser Handeln und unsere Lebenswirklichkeit ganz unmittelbar betreffen. Da das Unterrichtsfach Geographie eben diese Fragen und Themen behandelt, gebührt ihm ein fester Platz im schulischen Fächerkanon.

  1. Inwiefern ist im Hinblick auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts – wie etwa hinsichtlich des Klimawandels – das Fach Geographie mit seinem interdisziplinarischen Ansatz und den Alleinstellungsmerkmalen von so entscheidender Bedeutung?

Geographie zeichnet sich als integratives Fach dadurch aus, dass es natur- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven und Methoden verbindet, also Mensch und Umwelt gleichermaßen zum Thema hat. Dies wird auch in den sächsischen Lehrplänen betont: „Das Fach Geographie verfolgt einen integrativen Ansatz und vermittelt zwischen Natur- und

Gesellschaftswissenschaften“ (Geographie Lehrplan Gymnasium). Die Verbindung zu BNE und zu interkulturellem Lernen findet ausdrücklich Erwähnung. Gleiches gilt für den Lehrplan Oberschule: „Damit sind Lernprozesse der interkulturellen Bildung und Erziehung verbunden, die zu weltoffenem und tolerantem Verhalten beitragen. […] Das Fach Geographie verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und befähigt die Schüler zu ganzheitlichem und vernetztem Denken. Diese Lernprozesse erfordern die Verbindung natur- und gesellschaftswissenschaftlicher Erkenntnisse, Theorien und Methoden. […] In besonderer Weise wird fachübergreifender und fächerverbindender Unterricht ermöglicht.“

Die besondere Qualität des Faches Geographie entsteht aus unserer Sicht aus eben diesem Fächer- bzw. Disziplinen verbindenden Ansatz. Die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts sind allesamt äußerst komplex, so dass vernetztes Denken und ein ganzheitliches Bildungsverständnis immer wichtiger werden, um die zentralen Zukunftskompetenzen, v.a. Problemlösungskompetenz, entwickeln und einsetzen zu können.

  1. Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ist heute eine Querschnittsaufgabe aller Fächer. Sollte aus Ihrer Sicht das Fach Geographie als ein Leitfach für BNE offiziell festgeschrieben werden?

BNE wurde bei der Lehrplanüberarbeitung 2019 als Querschnittsthema stärker als zuvor in den

sächsischen Lehrplänen aller Schularten und Fächer verankert. Auch innerhalb der Lehrkräfte-Aus-, Fort- und Weiterbildung wurde das Thema in den letzten Jahren gestärkt. Das Plädoyer des Aktionsrates Bildung und der Deutschen Gesellschaft für Geographie für die Festschreibung des Faches Geographie als BNE-Leitfach erscheinen nachvollziehbar; jedoch kann nicht abschließend eingeschätzt werden, welche konkreten Folgen eine solche Festschreibung für das Unterrichtsfach Geographi  hätte. In der Gesamtschau wird den Besonderheiten des Faches aus unserer Sicht in den Lehrplänen bereits Rechnung getragen.

Insgesamt unterstützen wir BÜNDNISGRÜNE den Weg hin zu kompetenzorientierten Rahmenlehrplänen, die sich an den bundesweiten Bildungsstandards orientieren. Statt starrer und detaillierter Lehrpläne setzen wir auf mehr pädagogischen Freiraum für Schulen und Lehrkräfte, um individuelle Interessen und Kompetenzen sowie sozialen Zusammenhalt zu fördern. Künftig sollen – im Ergebnis des Prozesses „Bildungsland Sachsen 2030“ – zwei bis sechs Unterrichtsstunden pro Woche für fächerverbindendes Lernen ausgewiesen werden. Hier kann und wird das Fach Geographie mit seiner interdisziplinären Ausrichtung sicher einen zentralen Platz einnehmen. Bei der Unterrichtsgestaltung unterstützen wir ausdrücklich eine Ausweitung von Exkursionen und eine stärkere Nutzung außerschulischer Lernorte. Zusätzlich zum schulischen Angebot veranstaltet der Freistaat Sachsen seit 2006 jährlich eine mehrstufige Geographie-Olympiade.

  1. Welche Position haben Sie zu der Forderung, dass das Schulfach Geographie durchgehend in allen Schuljahren der Sekundarstufe I und mindestens als Grundkurs in der Sekundarstufe II gleichberechtigt zu unterrichten ist?

Geographie wird in Sachsen stets als eigenständiges Fach unterrichtet. An Oberschulen gehört Geographie in den Klassenstufen 5 bis 7 mit zwei Wochenstunden zum Pflichtbereich, in den Klassenstufen 8 und 9 mit einer Stunde; in Klassenstufe 10 müssen zwei der drei Fächer Geschichte, Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung und Geographie gewählt werden (dann je zwei Wochenstunden Unterricht in den gewählten Fächern). An Gymnasien wird Geographie in der Sekundarstufe I mit zwei Wochenstunden unterrichtet, mit Ausnahme der Klassenstufen 8 und 9 (einstündig). In der Sekundarstufe II ist Geographie verpflichtend als (zweistündiges) Grundkursfach zu belegen; am Landesgymnasium Sankt Afra zu Meißen kann Geographie zudem als Leistungskursfach gewählt werden.

Zwar ist Geographie dem gesellschaftswissenschaftlichen (und nicht dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen) Bereich zugeordnet, dort aber den Fächern Gemeinschaftskunde / Rechtserziehung / Wirtschaft sowie Geschichte gleichgestellt. Physik, Chemie und Biologie werden zwar ebenso als eigenständige Fächer unterrichtet, jedoch nicht durchgehend zweistündig; in der Sekundarstufe II ergeben sich, je nach fortgeführten Fremdsprachen, bei den Naturwissenschaften sogar Abwahlmöglichkeiten – dagegen haben alle Schüler*innen in der Sekundarstufe II Geographieunterricht.

Insgesamt sehen wir damit eine starke Stellung des Faches Geographie im Fächerkanon sächsischer Schulen gesichert. Bei der Gestaltung der Stundentafeln ist zudem immer auch die Gesamtstundenzahl der Schüler*innen im Blick zu behalten, damit die Belastung insgesamt nicht zu groß wird.

ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND AfD

 

Frage 1: „Geographie – das Zukunftsfach“ lautet der Titel einer Grundsatzbroschüre der Deutschen Gesellschaft für Geographie. Welche Aspekte sind aus Ihrer Sicht von besonderer Bedeutung?

Wir unterstützen ihre Forderung nach durchgängigem Geographieunterricht in der Sekundarstufe Iebenso wie dessen Erhalt als eigenständiges Schulfach – was jedoch in Sachsen sowohl für Oberschulen als auch Gymnasien gegeben ist. Mit Ausnahme der Klassenstufen 8 und 9 findet dieser auch zweistündig statt. Auch wenn aufgrund des aktuellen Lehrermangels Seiteneinsteiger unverzichtbar sind, setzen wir uns seit Jahren für die Sicherung grundständig ausgebildeter Lehrer ein. Pädagogik und Didaktik, egal in welchem Fach und welcher Klassenstufe tragen maßgeblich zum Erfolg der Schüler bei. Nicht erst aufgrund der sinkenden PISA-Ergebnisse in Mathematik oder den zunehmenden Defiziten in anderen Naturwissenschaften, Informatik und Technik ist für uns eine Stärkung der MINT Fächer notwendiger denn je. Damit begrüßen wir ihre Forderung nach einem Ausbau der natur- wissenschaftlichen Inhalte im Fach Geographie ebenso wie einen stärkeren Praxisbezug durch verpflichtende Exkursionen.

Mit dem Anspruch der Geographie naturwissenschaftliche Inhalte zu vertreten, sollte aber auch darauf geachtet werden, in Schulbüchern sowohl alle wissenschaftlichen (!) Erkenntnisse zu thematisieren, als auch politische Einflussnahme auszuschließen.

Frage 2: Inwiefern ist im Hinblick auf die Herausforderungen des 21. Jh. – wie etwa hinsichtlich des Klimawandels – das Fach Geographie mit seinem interdisziplinarischen Ansatz und den Alleinstellungsmerkmalen von so entscheidender Bedeutung?

Das Fach Geographie kann selbstverständlich interdisziplinär ein Verständnis für Veränderungen in unserer Welt schaffen. Auf Basis erdgeschichtlicher Erkenntnisse, klimazyklischer Veränderungen und naturwissenschaftlicher Zusammenhänge können die heutigen und zukünftig vorherrschenden Lebensbedingungen eingeordnet werden.

Allerdings gehören für uns eben auch die Lehrinhalte der naturwissenschaftlichen Fächer Physik, Chemie oder Biologie oder der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer Geschichte oder Gemeinschaftskunde/Recht/Wirtschaft zu einer umfassenden Allgemeinbildung junger Menschen dazu.

Erst das Ineinandergreifen der verschiedenen natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen – wenn sie auf rein wissenschaftlicher Basis vermittelt werden – macht globale Zusammenhänge für Schüler erkennbar und führt zu einer eigenen Meinungsbildung. Kein Fach sollte hier eine führende Rolle einnehmen.

Frage 3:Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist heute eine Querschnittsaufgabe aller Fächer. Sollte aus Ihrer Sicht das Fach Geographie als ein Leitfach für BNE offiziell festgeschrieben werden?

Die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ wird aus unserer Sicht bereits im Elternhaus geprägt. Gerade in Sachsen haben die Eltern und Großeltern der heutigen Schüler bereits als Kinder gelernt, Lösungen für Probleme zu finden, für das eigene Handeln verantwortlich zu sein, für ihre Mitmenschen einzustehen, die Umwelt zu achten und Ressourcen zu schonen. Im Gegenteil: Die heutige Wegwerf- und „Einweg“-Gesellschaft, die jedoch den moralischen Anspruch erhebt, über vergangene Generationen zu urteilen, sollte vielmehr auf deren Erfahrung vertrauen. Dann brauchen wir auch in der Schule keine zusätzlichen Unterrichtsinhalte zur nachhaltigen Entwicklung.

Selbstverständlich war das Vermitteln christlicher Werte, ethischer Grundsätze oder auch das Zusammenspiel aller Gesellschaftsformen auf dieser Welt von jeher auch Bestandteil schulischer Bildung. BNE ist aus unserer Sicht nur eine neue Verpackung, der es jedoch nicht bedarf.

Frage 4: Welche Positionen haben Sie zu der Forderung, dass das Schulfach Geographie durchgehend in allen Schuljahren der Sekundarstufe I und mindestens als Grundkurs in der Sekundarstufe II gleichberechtigt zu unterrichten ist?

Das Fach Geographie wird in Sachsen sowohl an Oberschulen als auch an Gymnasien in der Sekundarstufe 1 durchgängig unterrichtet. Mit Ausnahme der Klassenstufe 8 und 9 sind es ab Klasse fünf je zwei Wochenstunden. Somit wird das Fach Geographie in der Sekundarstufe I gleichberechtigt mit Physik und Biologie unterrichtet und ist zeitlich sogar „bessergestellt“ als Chemie oder Informatik. Aus unserer Sicht kommt es aber nicht nur auf die Menge der Wochenstunden, sondern vielmehr auf die vermittelten Inhalte an. Politik- und Ideologiegetriebene Themen haben im Fachunterricht mit dem Anspruch wissenschaftliche Inhalte zu vermitteln, nichts verloren.

DIE LINKE

 

  1. Geographie – das Zukunftsfach“ lautet der Titel einer Grundsatzbroschüre der Deutschen Gesellschaft für Geographie. Welche Aspekte sind aus lhrer Sicht von besonderer Bedeutung?

Klimaschutz, vor allem auch als soziale Frage, ist für uns von besonderer Bedeutung. Das Wissen um die Entstehung und die Folgen sowie auch die Konsequenzen für unser Handeln im Alltag müssen fest im Lehrplan verankert sein. Hier sehen wir eine wichtige Rolle des Fachs Geographie. Auch Kenntnisse über die Zusammenhänge zwischen naturwissenschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen sehen wir als wichtigen Baustein für junge Menschen, um gesellschaftliche Prozesse zu verstehen.

  1. lnwiefern ist im Hinblick auf die Herausforderungen des 21. Jh. – wie etwa hinsichtlich des Klimawandels das Fach Geographie mit seinem interdisziplinarischen Ansatz und den Alleinstellungsmerkmalen von so entscheidender Bedeutung?

Das Fach Geographie ist mit seinem interdisziplinarischen Ansatz und den Alleinstellungsmerkmalen insoweit von entscheidender Bedeutung, als dass dadurch in der Schule das Grundwissen über lokale und globale Zusammenhänge vermittelt wird. Uns ist es wichtig, alle Menschen auf dem Weg ins Zeitalter sicherer, sauberer und preiswerter Energieversorgung mitzunehmen.

  1. Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ist heute eine Querschnittsaufgabe aller Fächer. Sollte aus lhrer Sicht das Fach Geographie als ein Leitfach für BNE offiziell festgeschrieben werden?

Der Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung ist für uns ein wesentlicher Bestandteil und sollte im Schulalltag viel mehr berücksichtigt werden, auch in Zusammenarbeit mit externen Partnerinnen und Partnern aus der Praxis und der Wissenschaft.

  1. Welche Position haben Sie zu der Forderung, dass das Schulfach Geographie durchgehend in allen Schuljahren der Sekundarstufe I und mindestens als Grundkurs in der Sekundarstufe ll gleichberechtigt zu unterrichten ist.

An den Sächsischen Schulen werden junge Menschen durch veraltete und überfüllte Lehrpläne schlecht auf die Zukunft vorbereitet. Ob in den Kitas, den Schulen oder den Hochschulen: In Sachsen regieren vor allem Leistungsdruck, Auslese und Nützlichkeitsdenken. Für uns als Linke ist Bildung etwas Anderes: Wir möchten allen jungen Menschen die Chance geben, ihre Persönlichkeit und ihre Talente zu entfalten. Für uns ist die soziale, kulturelle und politische Bildung nicht weniger wichtig als die technische und naturwissenschaftliche. Wir fordern Rahmenlehrpläne, die mehr Freiräume für Lehrende und Lernende lassen und es ihnen ermöglichen, sich stärker an den lebensweltlichen Belangen von Schülerinnen und Schülern zu orientieren. Das bedeutet vor allem auch, sie an der Erarbeitung der Lehrinhalte stärker zu beteiligen und diese Beteiligung institutionell zu verankern. Schulische Bildung findet für die Schülerinnen und Schüler statt. Deswegen müssen sie auch deutlich mehr Mitsprache innerhalb der Schule und in der sächsischen Bildungspolitik bekommen.

Antworten der CDU- Sachsen

Frage 1: „Geographie – das Zukunftsfach“ lautet der Titel einer Grundsatzbroschüre der Deutschen Gesellschaft für Geographie. Welche Aspekte sind aus Ihrer Sicht von besonderer Bedeutung? Die Broschüre finden Sie in den Anlagen. 

Einer der wohl wichtigsten Aspekte im Hinblick auf die Bedeutung des Faches Geographie stellt aus unserer Sicht die objektive und ideologiefreie Vermittlung gesellschaftlicher Zusammenhänge dar. Es geht dabei um das Erlernen und Verstehen globaler und nationaler Entwicklungen und die Vermittlung von Kompetenzen zum Erkennen gesellschaftlicher Zusammenhänge im Hinblick auf Ökonomie, Ökologie und soziale Rahmenbedingungen sowie deren mögliche Beeinflussung durch staatliches und gesellschaftliches Handeln.

Frage 2: Inwiefern ist im Hinblick auf die Herausforderungen des 21. Jh. – wie etwa hinsichtlich des Klimawandels – das Fach Geographie mit seinem interdisziplinarischen Ansatz und den Alleinstellungsmerkmalen von so entscheidender Bedeutung? 

Das Fach Geographie leistet im Hinblick auf die Darstellung der gesellschaftlichen und ökonomischen/ökologischen Entwicklungen und deren Wechselwirkung einen erheblichen Beitrag. Das gilt auch im Hinblick auf das Verständnis von Bevölkerungsentwicklung, Flucht, Migration, die Wirkungen des Klimawandels und das notwendige nationale und internationale Engagement, um diesen Entwicklungen zu begegnen und sie im richtigen Kontext zu betrachten. 

Frage 3: Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ist heute eine Querschnittsaufgabe aller Fächer. Sollte aus Ihrer Sicht das Fach Geographie als ein Leitfach für BNE offiziell festgeschrieben werden? 

Geographie stellt als Unterrichtsfach in besonderer Weise gesellschaftswissenschaftliche und naturwissenschaftliche Erkenntnisse in einen gemeinsamen Kontext und leitet daraus gesellschaftliche Prozesse ab, die unsere volkswirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklung positiv beeinflussen können. In diesem Zusammenhang ist auch die Bildung für nachhaltige Entwicklung ein besonderer Teil im Fach Geographie. Gleichwohl sehen wir BNE als fächerübergreifende Aufgabe, die im schulischen Alltag stärker vermittelt werden sollte. Vor diesem Hintergrund hat der Freistaat Sachsen auch eine gesonderte Landesstrategie BNE erarbeitet und setzt diese entsprechend um. Im Moment wird diese Strategie einer Überprüfung und Fortschreibung unterzogen. In diesem Rahmen werden auch die schulischen Belange sicherlich nochmals intensiver betrachtet werden. Wir werden uns in der kommenden Legislaturperiode in diesen Prozess entsprechend einbringen.

Frage 4: Welche Position haben Sie zu der Forderung, dass das Schulfach Geographie durchgehend in allen Schuljahren der Sekundarstufe I und mindestens als Grundkurs in der Sekundarstufe II gleichberechtigt zu unterrichten ist. 

Das Fach Geographie findet bereits jetzt in den Fächerkanon der Sekundarstufe I und II entsprechend umfassend Eingang. Inwieweit eine Stärkung auch mit Blick auf die gesellschaftlichen Herausforderungen möglich und sinnvoll sein wird, auch vor dem Hintergrund der Herausforderungen der Unterrichtsversorgung, wollen wir im Rahmen des Strategieprozesses „Bildungsland Sachsen 2030“ näher erörtern und diskutieren. In diesem Prozess wird auch die Ausgestaltung der Lehrpläne sowie die stärkere Berücksichtigung der Vermittlung persönlicher Kompetenzen fachlich zu diskutieren sein.

 

Bis heute 02.08.2024 leider ohne Rückmeldung:

FDP und SPD